KREIS SPROTTAU -SAGAN ALT + NEU

 

 



  


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Kirchspiele, Standesamt

Hinweise , Amtsbezirke

    

Amtsbezirk Halbau und Gutsbezirk:
Halbau,-1.Jan.1874
Halbau Städtisch, Heiligensee, Birkenlache, Halbau-Ober Lausitz,Klix-Oberlausitz,Neudorf,
Neuhaus , Zehrbeutel -Ober Lausitz​ , Nikolschmiede -Ober Lausitz und Schlesisch
Gutsbezirk: Halbau
 
Halbau .1.Jan. 1908
Birkenlache , Halbau​ , Heiligensee, Klix , Neudorf , Neuhaus
Nikolschmiede ,Schlesisch Halbau​ , Schlesisch Nikolschmiede , Zehrbeutel
 
Halbau, 1.Febr. 1933
Halbau ,Heiligensee , Klix ,Neuhaus , Zehrbeutel, Schlesisch Nikolschmiede
 
Halbau,-1.Jan.1945
Halbau , Klix , Neuhaus , Nikolschmiede
 
Amtsbezirk Hartau und Gutsbezirke:
Hartau,-1.Jan.1874
Ebersdorf , Hartau , Hirtendorf , Kortnitz
Gutsbezirke: Ebersdorf , Hartau , Hirtendorf , Kortnitz
 
Hartau,-1.Jan. 1908
Ebersdorf ,Hartau ,Hirtendorf , Kortnitz
Gutsbezirke: Ebersdorf ,Hartau , Hirtendorf , Kortnitz
 
Hartau,-1.Febr. 1933
Ebersdorf ,Hartau , Hirtendorf , Kortnitz
 
Hartau.-1.Jan.1945
Ebersdorf , Hartau ,Hirtendorf , Kortnitz
 
Amtsbezirk Hertwigswaldau und Gutsbezirke:
Hertwigswaldau,-1.Jan.1874
Ablassbrunn , Hertwigswaldau, Hirschfeldau, Wachsdorf
Gutsbezirke:Nieder und Ober Hirschfeldau ,Wachsdorf , Hertwigswaldau
 
Hertwigswaldau,1.Jan.1908
Ablassbrunn , Hertwigswaldau, Hirschfeldau , Wachsdorf,
Gutsbezirke:Nieder und Ober Hertwigswaldau , Hirschfeldau
 
Hertwigswaldau,-1.Febr. 1933
Ablassbrunn , Hertwigswaldau , Hirschfeldau , Wachsdorf
 
Hertwigswaldau.-1.Jan.1945
Hirschfeldau , Hertwigswaldau , Wachsdorf

Quelle: www.territorial.de

 

 

Kirchspiel im Kreis Sagan,1885

Einwohner in Klammer

Evang.- Kath.- Standesamt
Halbau-Ober Lausitz(385) Halbau-Stadt Nieder Hartmannsdorf Halbau
Halbau-Schlesisch(205)      
Halbau-Stadt(1203)      
Hansdorf(162) Nieder Allersdorf/Brandbg. Nieder Hartmannsdorf Kunau
Heiligensee(151) Tiefenfurth Eisenberg Neuhaus
Hermsdorf b. Sag.(362) Sagan Sagan Sagan
Hertwigswaldau(746) Hertwigswaldau Hertwigswaldau Hertwigswaldau
Hirschfeldau(857) Rückersdorf Hirschfeldau Hertwigswaldau
       
Gutsbezirk      
Halbau(36) Halbau-Stadt Nieder Hartmannsdorf Halbau
Hansdorf(12) Nieder Allersdorf/Brandenbg. Nieder Hartmannsdorf Kunau
Hertwigswaldau(138) Hertwigswaldau Hertwigswaldau Hertwigswaldau
       
Kirchspiel im Kreis Sprottau,1885      
Hartau(441) Wittgendorf Nieder Großenbohrau Hartau
Haselbach(66) Kriegheide/Kr.Lüben Primkenau Weißig
Hirtendorf(193) Sprottau Sprottau Sprottau
       
Gutsbezirk      
Hartau(94) Wittgendorf Nieder Großenbohrau Hartau
Haselbach(9) Kriegheide/Kr. Lüben Primkenau Weißig
Hirtendorf(76) Sprottau Sprottau Sprottau
       
Kirchspiel.-1913      
Halbau Halbau Halbau  
Hansdorf Niederallersdorf/Brandbg. Halbau  
Hartau Wittgendorf Großborau  
Hermsdorf Sagan Sagan  
Hertwigswaldau Hertwigswaldau Hertwigswaldau  
Hirschfeldau Hertwigswaldau Hirschfeldau  
Hirtenau Dohms Eisenberg  
Hirtendorf Sprottau Sprottau  

​Quelle: www.agoff.de

 

   

Alte Orte und Hinweise  

Vw = Vorwerk                   Kol=Kolonie                 Gut =Gutsbezirk                Fo=Forsthaus

 

Heidevorwerk b. Neugabel und Groß Dobritsch

Haidewiesen ,-bei Kr. Sprottau

Hammergut--Kol--b. Tschirndorf,-Kr. Sagan

Hammerhäuser b. Burau

Haidau (1941), Kol.-zu Krampf -Kr.Sprottau

Herrenmühle (1941) ,-Kr.Sagan,-21 Einw.

Hausdorf,  (1913) Kr. Sagan,-153 Einw.

Hanerei-Fo-Kr. Sagan,-15 Einw.

Hausdorf,(1941) 23 Einw./Vw-b. Nieder-Hartmannsdorf

Helenhütte b. Wiesau

Hinzendorf für Klein Heinzendorf,Kr.Sprottau

Hedwigsburg--Kol--b. Hermsdorf,Kr. Sagan

Henriettenhütte b. Lauterbach

Hospitalvorwerk ( 1845) -Vw- zu Sagan

Hopphübel (1941) Vw.-31 Einw. zu Liebichau

Hohenofen (1941) Kol.-b. Primkenau

  Hoher Ofen(1845) bei Lauterbach,Kr.Sprottau

Herrenmühle zum Kr. Sagan

Hummelgut(1886,1905,1921) -Vw-bei Briesnitz

Hintermühle b.Kolbnitz+Dittersbach

Hammer (1941) Kol.- b. Hammerfeld

Haselbach-Dorf+RG.-Kr. Sprottau (1921)

Heidehäuser (1941) Vw.- b.Freiwaldau

Heinrichsfelde-Vor. b.Groß Dobritsch(1905,1930)

Hinterwasser b. Rauscha

Hartmannsdorf-RG.-84 Einw

Hausdorf,-b. Leuthen

​Hertwigswaldau(1921)-RG

Hasenschenke (1941) b. Dittersbach

Hirtendorf-Kr. Sprottau

Heidau-Forsthaus-b. Primkenau

Henriettenhütte (1941)-Eisenwerk b.Primkenau,31 Einw.

Herderberg -Siedlung b. Altkirch

Herzoglicher Holzhof b. Sagan

Hirschfeldau Bahnhof (1941) 6 Einw.

Hirschvorwerk(1921) b. Hirschfeldau ​Hirschfeldau(1921).RG
   
---weitere Hinweise siehe ---> Alte Orte ​Ansichten -------------->  Wo ist was ?

    



Haselbach (1939) 62 Einw. Gem. Klein Heinzendorf

 

Heidau (1939) 25 Einw. Gemeinde Krampf

 



 

 

HALBAU   /  ILowa

  um 1356

 

 .---------> wieder Stadt ab 1962

Einwohner:  (1939) 3481

                       (1897) 1893

 
  Rittergut  26 Einw.,Vorwerk Nicolschmiede
Adel------------> siehe unten
Amtsgericht (1941)  -----------------------> Landesgericht Glogau

 

Stadtbeschreibung    Halbau-1845

 

 

Grund und Boden/Auswahl
1886 Rittergut ...v.Malzewski 785 ha
1905 Rittergut Fried.Maxim.- Graf v. Hochberg  
1910 Rittergut wie 1905
1921 Rittergut Richard Stolle 947 ha
1930 Rittergut Paul Jentzig 950 ha
1937

Gut

Rittergut+Charlottenhof+

Saatz:

Paul Jentzig--Vollmacht: H.Otto

 

Wilhelm Winkler AG

Mühle

Großgeflügelfarm

                       

     

                                    Stadtwappen 1870 

   

HALBAU heute ---Quelle bei wikipedia gekürzt

 

Iłowa [iˈwɔva] (deutsch Halbau) ist eine Kleinstadt an der Kleinen Tschirne (Czerna Mała) im äußersten Südwesten des zu Polen gehörenden Teils der Oberlausitz. Die Stadt gehört zur Wojewodschaft Lebus, Kreis Żagan.

Im Jahr 1356 erhielten die Brüder von Kottwitz das halbe Dorf an der Czirne von Kaiser Karl IV. als Lehen; sie besaßen Halbau bis 1567. 1440 zerstörte die Stadt Görlitz ein Schloss derer von Kottwitz, weil es sich als Raubnest erwiesen hatte. Der überwiegende Teil des Ortes lag in der Oberlausitz und ging somit 1635 von Böhmen an das Kurfürstentum Sachsen über.

Der 1459 erwähnte Eisenhammer zur Halbe lag an der Kleinen Tschirne und gehörte zum Herzogtum Sagan. 1668 wurde eine evangelische Grenzkirche gebaut. Am 17. Mai 1679 erhielt der Oberlausitzer Teil durch Kurfürst Johann Georg II. Stadtrecht. 1804 wurde die Kirche in Kunau (Konin Żagański) eingeweiht und zum selbständigen Kirchspiel.

1815 fiel Halbau an Preußen und wurde dem Kreis Sagan (Żagań), ab 1932 dem Landkreis Sprottau (Szprotawa) in der Provinz Niederschlesien zugeordnet.

Zum Schloss gehörte die ausgedehnte Grundherrschaft Halbau, die viele Dörfer umfasste.

1830 büßte Halbau das Stadtrecht ein und war fortan ein Marktflecken.

In Halbau waren Glasfabriken und Textilwerke ansässig. Durch die Raseneisenerzvorkommen befanden sich in der Umgebung auch viele kleinere Eisenhütten und Hämmer, sowie auch die Zeipauer Dachsteinwerke.

1825 lebten hier 1000 Einwohner, die sich auf das Rittergut Halbau, Oberlausitzisch Halbau und Schlesisch-Halbau verteilten. 1905 waren es 1500 und im Jahr 1939 3480 Einwohner. Am 1. März 1936 wurde der Ort Zehrbeutel (Dolany), in dem 1925 125 Menschen lebten, nach Halbau eingemeindet.

1957 wurde Iłowa zur städtischen Siedlung (osiedle) erhoben und 1962 erhielt der Ort wieder Stadtrecht.

Die Stadt- und Landgemeinde (gmina miejsko-wiejska) Iłowa umfasst ein Territorium von 153,05 km² und hat etwa 7.100 Einwohner. Zu ihr gehören folgende Orte (deutsche Namen bis 1945):


 

Partner:

 Persönlichkeiten

http://ilowa.gotopoland.eu/de/tourismus/

 

 

Der nächste Anschluß:

 Bahnhof im Ort

Linie Sommerfeld - Liegnitz

Niederschlesische-Märkische Bahn

 im Ort

 

 

 

 1900 :  33 Kinder - 2 Klassen- 1 Lehrer für 7 Orte

 1925 :  32 Kinder-1 Klasse-1 Lehrer für 5 Orte

                                                               

1867:  270 Schüler in 3 Klassen
  1893 +1927 + 1939  - Volksschulen

   

Amtsgericht Hotel in der ehem. Villa Winkler

     

​Industrie + Handel in Halbau     Handel-Halbau-1927

 

Partnerort Rietzschen, Jänschwalde , Deutschland

   

Industrie:
Baumwollweberei Damastweberei
Spinnerei W.Winkler AG Glashütten
  Zigarrenfabrik
         Einsatz einer Dampfmaschine von Raupacher Maschinenfabrik Görlitz bei

                                           Glashüttenwerke H.Kleinpau

    

 

    

                                                                    Foto by 

   

  -----google: Familie Heinrich

   

 

Wie komme ich 1930 nach Halbau und Umgebung ?   Auto Atlas 1930

 

 

​Adel:  http: //de.wikipedia.org/wiki/Wehrau       

   v.Kottwitz, v.Schellendorf, v.Hochberg, Grafen

   v.Promnitz, Grafen v.Kospoth

                 Freiherren v.d.

                 Reck,Jantzig,v.Holleben

SchlesischeSchlösser v. Robert Weber- Band 1 - 1909
Halbau
Besitzer: 
Friedrich Maximillian  Reichsgraf von Hochberg, Freiherr zu Fürstenstein
 
Die früher sehr ausgedehnte Herrschaft Halbau hat im 14. u. 15. Jahrhundert den Herren 
von Kottwitz gehört.1570 kaufte sie Christoph Schellendorf und 1682 Baltashar Graf von Promnitz.
Durch Wiederverheiratung der Witwe des Grafen von Promnitz mit Friedrich August Grafen von
Kospoth kam die Herrschaft an die  gräfliche Kospothische Familie für etwa 100 Jahre.
1862 verkaufte sie die Witwe des 1861 verstorbenen Grafen Erdmann von Kospoth an
Conrad Freiherr  von der Reck.Nachdem Halbau hierauf kurze Zeit in der Hand verschiedener
anderer Besitzer gewesen, erkaufte es 1894 Oberleutnant der Landwehr Curt von Holleben, 
von dem der jetzige Besitzer Schloss und Herrschaft Halbau im Dezember 1901 käuflich erwarb.
Halbau hatte für den Erwerber besonderes Interesse,da die Ur-Urgrossmutter des Reichsgrafen von Hochberg, die Herzogin von Anhalt-Köthen-Pless, geb. Gräfin von Promnitz , aus dem Hause Halbau stammte.
 
Der älteste Teil des Schlosses ist im Jahre 1626 von Christian Freiherrn von Schellenburg
neu erbaut worden , wie eine Inschrift am Schlossportal bekundet.Durch einen Grafen Promnitz
wurde 1720 ein Flügel angefügt.Der jetzige Besitzer baute das Schloss in den Jahren 
1903 -1905 im Innern um,und stattete es mit feinem Kunstsinn mit den auf seinen ver-
schiedenen Auslandsreisen gesammelten Kuriositäten und wertvollen Kunstgegenständen 
aus.Der Park wurde nach Graf Hochbergs eigenen Entwürfen unter sehr wirkungsvoller
Verschmelzung von Vorhandenen und Neuen zu einer der schönsten und eigenartigsten
Parkschöpfungen umgestaltet , die immer noch weiter ausgedehnt wird.
 
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

 

 

Renaissanceschloss  von 1626   (siehe Foto,privat)  
                                                
                                                                                                         Foto-privat-2009

                

                                                                                                                    

weitere Informationen und Bilder  http://4-orte-im-kreis-sprottau.npage.de

                             

  Evangelische Kirchengeschichte 1927: zuständig für Zehrbeutel,Birkenlache,

      Nicolschmiede,         >>>  siehe      kirche-halbau.PNG   --->

      Herz Jesu Kirche ( 1668)

     Kirchenkreis 1867

              
       Übersicht über Pfarrerstellen bis 1945 -----> www.eva-leipzig.de

 

 

            

 

 

Probleme mit Staat und Kirche im 17.Jahrh. :
          
                   ​Zeit: 17. Jahrhundert --------> siehe Quellenangabe Buch

 

                       

 

    ​Tatsachen:                                   

     -- bis 15.2.1945 Nebenlager KZ Groß Rosen /Flugzeugindustrie

DULAG A

DULAG Halbau

Stalag VIII C

                                       ab 1945 Rote Armee Jagdflieger
      http://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Kasernen/Wehrkreis08/KasernenHalbau-R.htm

   

    

   
Stand:  1939  
1.1.1945  
   
                                Heute        Gemeinde mit 10 Orten

Quelle by powiatzaganski.pl

     

 

 



 

 

 

 

HAMMERFELD  / Czerna

 

Einwohner: (1939 )699

                      (1897) 670

 
                    bis 1.11.1937       Tschirndorf

 

 

    

                                             Beschreibung des Ortes um 1845

   

Grund und Boden-- Tschirndorf/Auswahl
1886 Forstflächen Lehnfürstenthum Sagan   2006 ha
       

 

 

Der nächste Anschluß:
 in Kunau 4 km
 im Ort 

 

                                         

 (1845 )  1 Schule

 (1927 = noch Tschirndorf) + (1939) Volksschule

            

          

                                                              
                                                                 Bilder privat 2012

 

 

                          

Gebrüder Glöckner mit neuen Stahlgussverfahren

    

   Werbung 1936

 

 

                         
                           Industrie, Handel und Gewerbe 1927

      

                                                                                                                                                                          

   
​Stand:  1939  
1.1.1945  ​   Kunau
   
                                       Heute          Gemeinde Halbau

                              

                              

 



 

 

 

 

HANSDORF  / Jankowa Zaganska

 

Einwohner: (1939) 425

                      (1897)  213

 
  Gutsbezirk ( 1910)  52 Einw.

 

 

                                               

                                        Beschreibung des Ortes um 1845

 

Grund und Boden/Auswahl
1876 Gut O.Zittelmann  
1886 Rittergut Fam.Becker 104 ha
1909 Rittergut Otto Constabel 104 ha
1912 Rittergut G.Braeca
1926 Rittergut Emil Gietzelt 104 ha
1930   wie 1926  
1937 Rittergut Gietzeltsche Erben 104 ha

 

 

Der nächste Anschluß:

Bahnhof 1 km

ab 01.11.1846 Strecke Sagan -Glogau

Kursbuch.-Nr. 157

Niederschlesische-Märkische Bahn

 

                                                                                                                          

                                                         
Foto privat 2012
                                        
                                                 Industrie Werbung 1936

 

 

 

                 

   Kriegerdenkmal der Zeipauer Werke um 1925 -Quelle by B 20

 

                                                       

Industrie: Dampfsägemühle
  Dachsteine
  Braunkohlenwerke

 

 

 

            
                          Handel und Gewerbe 1927

 

 

  

   
​Stand: 1939  
1.1.1945  ​   Kunau
   
                                    Heute    Gemeinde Halbau

 

     

 



 

 

 

 

HARTAU   /  Borowina

Kirche von 1376

Einwohner:  (1939) 476

                       (1897) 522

 
  Gutsbezirk ( 1910) 121 Einw.
Adel----->  Grafen von Stosch,--v. Haugwitz

 

 

 

                                             Beschreibung des Ortes um 1845

 

Grund und Boden/Auswahl
1876 Rittergut Graf v. Stosch 598 ha
1886   wie 1876  
1902 Rittergut Georg Graf v. Stosch,Wirkl.-Geh.-Rat  
1910 Rittergut wie 1902
1921 Rittergut Albrecht Graf v. Stosch/Familie  seit 1721  
1937

Bauerngüter

 

Rittergut

Ehrenbuch der Schlesischen Bauernschaft

Güter:Weidner+Krause+Schröter

 

 

Graf von Stosch--Inspektor:Becker

 

 

 

 

Der nächste Anschluß:
 in Ebersdorf 7 km
 im Ort

                           

         

  (1539 ) 1 Schule

  (1867)  1 Schule mit 75 Kinder

  (1893) +(1927) + (1939 )  Volksschulen

 

                

   

    
                                 Zeichnung Elfriede Sprenger, 1931       

 

                

Pfarrkirche

Stand Mittelalter

Erfaßt 1884                                           

                                   
  HEUTE: Quelle by powiatzaganski.pl
 
Übersicht über Pfarrerstellen bis 1945 -----> www.eva-leipzig.de

 

 

  Hinweise zum Denkmalschutz 1891
              

 

  Dorf - Info   :www.radeberger-spiegel.de

 

  

                       
                       Handwerk und Gewerbe 1927   

                

 

    

 

   
​Stand:  1939  
1.1.1945 

   
                                 Heute       Gemeinde Sprottau

                                                        

     

 



    

 

 

HERMSDORF  b. Sagan /  Zaganiec

 ab 1412

Einwohner: (1939) 347

                      (1897) 309

 
  Neuvorwerk

 

                   

              

 

                                           Beschreibung der Orte um 1845      

 

Grund und Boden/Auswahl
1886 Lehn Fürstentum Sagan  
1930

A.Schweig aus Weisswasser mit

Rittergut Wendisch Hermsdorf

327 ha

 

Der nächste Anschluß:
 in Sagan 7 km
 im Ort

   

              

  (1845 ) + (1939 ) Volksschulen

  

 

                              
                               Industrie und Gewerbe 1927

                 

           

   
​Stand:  1939  
1.1.1945  ​   Kunau
   
                              Heute          Gemeinde Halbau

 

 

 



 

 

 

 

HERTWIGSWALDAU    / Chotkow

seit 1393

Einwohner:  (1939) 726

                       (1897) 837

 

Ortsteil Ablaßbrunn (1939)

Gutsbezirk  (1910)  124 Einw.

 

 

 

                                            Beschreibung des Ortes um 1845

   

Grund und Boden/Auswahl
1876 Gut

Stadtgemeinde Sprottau

Pächter: Miessnersche Erben

 
1886 Rittergut

Stadtgemeinde Sprottau

Pächter: Peckmann

635 ha
1902 Rittergut

Stadtgemeinde Sprottau

Pächter:

 
1909 Rittergut

Stadtgemeinde Sprottau

Pächter: Beckmann

1926 Rittergut wie 1909  
1937

Rittergut mit

Schloss u. Gerichtsvorwerk

Stadtgemeinde Sprottau

Pächter: F.Grabert

571 ha

Rotbunte

Ostfriesen

 

 

Der nächste Anschluß:

 seit 1901 Bahnhof -Ortsmitte

Kleinbahn AG Grünberg

 im Ort

 

                                        

  (1900)  23 Kinder - 2 Klassen - 1 Lehrer für 2 Orte

         (1845) + (1867)  150 Schüler

                                                       (1893) Schule ,2 Lehrer

                                                       (1927) + (1939) Volksschulen

 

 

                                                                                 

​           Sühne/Steinkreuz ,1 m,Granit,13.Jahrhundert bei der

                       St. Maria-Geburt-Pfarrkirche

 

                               Hinweise zum Denkmalschutz

              

 

                                      

                                       Pfarrkirche-Stand Mittelalter-Erfaßt  1884

 HEUTE: Quelle by powiatzaganski.pl    

                                                  

    Evangelische Kirchengeschichte 1927: zuständig für Hirschfeldau,

    Wachsdorf,Schönbrunn,

    Ablaßbrunn,Ober-Briesnitz,Rengersdorf-

   1740 neue Kirche   .-  durch Preußen gefördert 

                                                                   

     Kirchenkreis 1867

    Übersicht über Pfarrerstellen bis 1945 -----> www.eva-leipzig.de

 

 

                         
                                    Gewerbe 1927

                               

                                                    

 

     

 
 
​Stand: 1939  
1.1.1945   
   
                               Heute         Gemeinde Briesnitz

                         

         

   



       

 

 

 

Herzoglich  Zeisau  / Czyzykow

 

Einwohner: (1938)  287

                      (1897)  78

 
  1.4.1938 in Neuhammer eingegliedert

  

 

 

                                     Beschreibung des Ortes um 1845

  

 

Grund und Boden/Auswahl
1886 Rittergut

Lehnfürstenthum Sagan

Einzelverpachtung

159 ha
1909 Rittergut wie 1886
1917 Rittergut wie 1886  

 

 

                         
                                     Handel und Gewerbe  1927

                                       

 

                               



                    

 

 

 

HIRSCHFELDAU  /  Jelenin

 seit 1292

Einwohner: (1939) 915

                      (1897)  887

 
  Forsthäuser (1939)
Adel------>von Knobelsdorf,-v.Nechern , v. Seidel,. v.Francke,- v. Sydow

 

 

              

                       

               
                                             Beschreibung der Orte um 1845

 

HIRSCHFELDAU
 
 
 
12 km nordöstlich von Sagan, an der jetzigen Hauptstrasse 296 , liegt Hirschfeldau.
1845  noch als  getrennte Orte:Nieder , Mittel  u. Ober Hirschfeldau.
 
Das Dorf ist von weitläufigen Wäldern umgeben wobei die Kiefer vorherrschend ist.Höchste Erhebung im flachen Land der Schöpsberg mit 167 m ü. NN.Als Waldhufendorf Ende des 12.Jahrhundert von deutschen Siedlern angelegt.Vornehmlich aus Schwaben,Thüringen und Niedersachsen.Sprach man im Jahr 1299 von "Hersvelde" so  entwickelte sich der Dorfname 1459 auf "Hirsfelde".Die Reste eines Rundweilers deuten darauf hin,dass sich in nächster Nähe eine slawische Siedlung befand.
 
In der Gründungsphase sollen bereits 50 Bauernwirtschaften tätig gewesen sein.Urkundlich wird Hirschfeldau 1299 im Zusammenhang mit den Tod Johann von Ponickau erwähnt.Die über Jahre nachgewiesenen Einfluß der Familie von Knobelsdorff ,wurde bereits 1439 in einem Lehnsbrief festgestellt.Von Knobelsdorff-Uradel aus der Markgraftschaft Meißen-war jahrelang in Hirschfeldau vertreten.1845 war Landschaftsdirektor Ernst Friedrich von Knobelsdorff Besitzer von Nieder und Mittel Hirschfelde.
 
Die Reformation zog in Sagan 1539   ein, wobei Hirschfeldau ein Jahr später evangelisch wurde.Der 30jährige Krieg (1618-1648) forderte auch von Hirschfeldau und anderen Dörfern große Opfer.
 
Um über 30 000 Soldaten zu versorgen mußten die Dörfer über 200 Rinder,1500 Schafe,große
 Mengen an Heu und Stroh aufbringen.Jahrelang zogen Soldaten von Wallenstein und der
Gegner Schwedische Truppen durch das Land und verwüsteten die Stadt Sagan mit den um-
liegenden Dörfern.Durch bäuerliche Verschuldung fiel ein großer Teil des Grundbesitzes an
die Gutsherrschaft.
 
In der Gegenreformation besetzte man 1668 die Kirche in Hirschfeldau mit einen katholischen
Geistlichen.Westlich von Sagan wurde an der Landesgrenze in Jeschkendorf eine evangelische
Grenzkirche errichtet die auch von Protestanten aus Hirschfeldau genutzt wurde.
 
Nachdem die Wunden des 30 jährigen Krieges weitgehenst überwunden waren, sorgte der
7 jährige Krieg zwischen 1740 und 1763 wiederholt für Verwüstungen in der Region.Um
Schlesien ingesamt zu stärken unterstützte Friedrich II. unter anderen die Gutsbesitzer
finanziell ,wenn sie Bauern und Häuslerstellen für Neusiedler anlegten.Ober Hirschfeldau
profitierte besonders daran.
 
In Zuge der Religionsfreiheit bekannten sich zwei Drittel Hirschfeldau zur evangelischen
Kirche.Trotzdem blieb die Kirche katholisch ( 1927: 93 Mitglieder).In einer Urkunde von 1376
wird die Nikolai-Kirche erwähnt,vorher gehörte sie zum Magdalenenkloster in Sprottau.
Heimat der über 570 evangelischen Mitglieder war jetzt  Hertwigswaldau.
 
Seit Anfang des 17.Jahrhundert gehörte das Oberdorf einer Familie Wagner.Nach fast 200
Jahren im Familienbesitz wurde es 1787 an den General von Frankenberg verkauft.Ebenso
gehörte das Gut Nieder Hirschfeldau dazu.
 
Die in Mittel Hirschfeldau ansässige Familie von Knobelsdorf verkaufte das Gut 1797 an
Charlotte von Frankenberg.Die südlich gelegene Neuansiedlung erhielt ihren Namen:
Charlottenthal.1845 war es eine Kolonie von Mittel Küper, Kreis Sagan.1939 unter
Bürgermeister Eschenhorn 89 Einwohner/20 Häuser /Post in Küpper.
Der Sohn vom Landrat Francke verkaufte das Gut 1817 an Ernst von Knobelsdorff
der es bis 1853 hielt . Carl August von Sydow besaß die Güter nur bis 1856, als sie von 
Johann Bonte gekauft wurden sind.
 
1861 wurden die Hirschfeldauer Güter unter den Kindern aufgeteilt.1905 besaß Frau
 Helene Bonte das Gut Ober Hirschfeldau und Frau Jenny Tomazewski , geb. Bonte , das Gut
 Nieder  Hirschfeldau.
 
Durch den Bau der Eisenbahn Sagan - Neusalza erhielt Hirschfeldau 1890 einen  Bahnhof.
Im September 1913 wurden im Ort die ersten Häuser elektrisch angeschlossen.
1927 wurden erfaßt: je 3 Schmiedemeister und Schuhmacher,2 Gasthöfe,je 2 Schlossermeister, 
Bäcker und Stellmacher und je 1 Schneider,Böttcher,Sattler,Tischler.
 
In der letzten großen Erfassung 1939 hatte Hirschfeldau unter Bürgermeister Schulz 925 Einwohner  in 231 Häusern
 
Am 26.Juni 1945 übergab die Rote Armee die Verwaltung des Kreises an die polnische
Administration.Bis zum 28.Juni wurde der Großteil der deutschen Bevölkerung in
Richtung Westen ausgewiesen.
 
Quellen: Internett,Bücher von 1845/1927/1939-
 
 

 

 

 

Grund und Boden/Auswahl
1876 Rittergut

Ober Hirschf: L. Bonte

Nieder Hirschf: Frau Jenny Ostwald

675 ha

361 ha

1886   wie 1876  
1909 Rittergut

Ober Hirschf: Carl Grüssemann

Nieder Hirschf: Oberstabsarzt Jenny Tomascewska geb. Bonte

686 ha

360 ha

1917 Rittergut

Nieder  Hirschf.-:Jenny Tomascewska

Familienbesitz seit 1856

 
1926 Rittergut Ober Hirschf: Carl Grüssemann
1937

Rittergut

 

 

 

 

Bauerngüter

 

Ober Hirschf:

Kurt+Ernst Grüssemann seit 1905

 

Nieder Hirschf  mit Vorwerk Hirschgut: H.F.Tomasczewski--Inspektor:Bergius

 

Schüller+ Menzel+Thomas

704 ha

390 ha

Merinoschafe

Kaltblutzucht

 

 

Der nächste Anschluß:

 Bahnhof 3 km

seit 1890

 Haltestelle 3 km

                                     

                                                                      

  (1845)   1 Schule

  (1900)   21 Kinder - 1 Klasse - 1 Lehrer für 3 Orte

  (1925)   28 Kinder - 1 Klasse - 1 Lehrer

  (1867) Schule mit 150 Schüler

                                                 (1893 ) Schule , 2 Lehrer

                                                 (1927) + (1939) Volksschulen

  

 

  google;   Familie Liebert

 

 

                          
                              Handel und Gewerbe 1927

 

 

 

 
 
 
​Stand:  1939  
1.1.1945      Hertwigswaldau
   
                                         Heute           Gemeinde Sagan-Land

    

 

          



 

 

 

 

HIRTENAU  /

 

Einwohner: (1939) 287

                      (1897) 249

 
         bis 18.12.1936            Puschkau

 

 

 

                                            Beschreibung des Ortes um 1845

  

Grund und Boden/Auswahl

Puschkau/Hirtenau

1886 Lehn Fürstentum Sagan-Einzelpacht folg. Jahre 137 ha
1902 wie 1886  
1910

wie 1886 -General Bevollm: Bonifacius Reichsgraf v.Hatzfeldt-

              Trachenberg-Kgl. Kammerherr auf Boniburg(Westf.)

 
1930 wie 1886

 

 

Der nächste Anschluß:
 in Loos 3 km

                            

 

  (1845) +  (1939 ) Volksschulen

 

 

    

                                                                 

   
​Stand:  1939  
1.1.1945  ​  Queisthal
   
                                          Heute  

 

     

 



 

 

 

 

HIRTENDORF  / Pasterzowice

seit 1283

Einwohner: (1939) 271

                      (1897) 252

 
  Gutsbezirk (1910) 145 Einw.

 

  

 

                                           Beschreibung des Ortes um 1845

 

 

Grund und Boden/Auswahl
1898 Rittergut A.H.Seimert
1902 Rittergut H.Seimert 390 ha
1909 Rittergut Frau E.Seimert 390 ha
1921 Rittergut E.Steiner 380 ha
1930 Rittergut Frau E.Steiner 380 ha
1937 Rittergut H.Caje

359 ha

Merinoschafe

Stärkefabrik

 

 

Der nächste Anschluß:
 in Sprottau 4 km
 im Ort

                                

 

 (1900) Kinder zur Schule nach Sprottau                                                          

  (1927) + (1939) Volksschulen

 

            

            Familienforschung " Wilhelm " --google.com 

      

 

                       
                                     Gewerbe 1927

   

 

   
​Stand: 1939  
1.1.1945  ​  Hartau
   
                                      Heute     Gemeinde Sprottau

                                                    

 

   



 

 

 

 

HIERLSHAGEN  /  Ostaszow

 
  ab 15.08.1937 mit 42 Bauernhöfe
RAD - Objekt /Neu erbaut  
  Ortsteil Langen

 

 

Der nächste Anschluß:
 Primkenau 2 km
 Primkenau

 

 

      Erbaut durch den Reichsarbeitsdienst  (RAD ) 10/106  "Konrad v. Thierberg",

      8/106 -Jacob v. Kurland- ,  11/106 "Freiherr v. Heynitz"

     -------------> weitere Hinweise zum RAD ---------->RAD Lager Reuthau

 

    Siedler aus West u. Norddeutschland

           

          

              Lehrerhaus by                                         

  

 

 

​ 

   Quelle bei alamy.com

 

Hierlshagen  /Geschichte und Entwicklung          

Arbeitsdienst als »Ehrendienst«

Der Reichsarbeitsdienst (RAD) wurde am 26. Juni 1935 im Deutschen Reich eingeführt:

»Der Reichsarbeitsdienst ist Ehrendienst am Deutschen Volke.

Alle jungen Deutschen beiderlei Geschlechts sind verpflichtet, ihrem Volk im

Reichsarbeitsdienst zu dienen.

 

Männer  und Frauen  im Alter von 18 Jahren werden für sechs Monate zum RAD

eingezogen,wobei diese Verpflichtung zunächst vorwiegend bei Männern angewandt

wurde.

Während die Männer vor allem bei Erd- und Forstarbeiten,beim Straßenbau und bei

Moorentwässerungen eingesetzt werden und auch eine vormilitärische Ausbildung

erfahren, sind zum RAD eingezogene Frauen meist zur Unterstützung der Landfrauen

auf Bauernhöfen tätig.

 

Seit dem 1. Oktober 1935 hat Konstantin Hierl den Titel eines Reichsarbeitsführers.

 

Bau-Ersatz-Bat. 8 am 27.08.1939 aufgestellt --- siehe lexikon der wehrmacht

     

 

Hierlshagen ein Ortsteil von Langen 1939

    

                                       

                                 



 

                ...zur Seite  : J - K

 

 

        

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